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Januar 2016

15 Jahre Rat in der Not

Dienstjubiläen bei DONUM VITAE

Bild von links: Michaela Mußemann, Sieglinde Biller, Cornelia Rubenbauer-Pickel, Hilde Forst, Christl Seidel - Bild unten: Rita Stadler-Probst, Gudrun Zilch

15 Jahre DONUM VITAE in Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Schwandorf

Das sind 15 Jahre Einsatz für Schwangere in schwierigen Entscheidungs- und Lebenssituationen, sind 15 Jahre Rat und Hilfe für Mutter und Kind, sind 15 Jahre des Mutmachens zum Leben mit dem Kind und Hilfe für ein gelingendes Leben. Es sind aber auch 15 Jahre mit großer Solidarität und Mitverantwortung breiter Bevölkerungsschichten unserer Heimat. DONUM VITAE blickt zurück auf eine 15-jährige große Erfolgsgeschichte, auf engagierten Einsatz von Beraterinnen und Mitarbeiter/innen, auf aktive, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kommunen, Behörden und Fachverbänden. Und es sind auch 15 Jahre großes und zunehmendes Vertrauen der Frauen und Familien zu den Angeboten von DONUM VITAE.

Nach dem Ausstieg der katholischen Kirche aus dem staatlich anerkannten Beratungssystem nahm die DONUM VITAE Beratungsstelle Amberg am 1.1.2001 ihre Arbeit auf.

Begonnen wurde in Bayern mit 17 Beratungsstellen, inzwischen gibt es DONUM VITAE Niederlassungen in 62 bayerischen Orten.

Die Aufträge der Beratungsstelle wachsen und auch die Zahl der Klienten steigt stetig an. Aus den Bedürfnissen der Menschen haben sich vielfältige Projekte entwickelt. So leisten die Mitarbeiterinnen nicht mehr nur die Schwangerschaftskonfliktberatung, die allgemeine Schwangerenberatung sowie eine nachgehende Betreuung ab Geburt, sondern beschäftigen sich mit neuen Themen. Steigend sind vor allem die Beratungskontakte im Rahmen der vertraulichen Geburt sowie in der Kinderwunschberatung "Sara-Projekt". Daneben gibt es weitere etablierte Arbeitsfelder wie die Sternenkinder, die anonyme Geburt "Moses-Projekt", die psychosoziale Beratung bei Pränataldiagnostig, die Beratung werdender Väter, die Sexualpädagogik und die Präventionsarbeit an Schulen. Vermehrt suchen die Klienten/-innen auch den Weg zu den Beraterinnen über die Onlineberatung. Viele Aufgaben warten noch auf Lösungswege, vor allem beim Sara-Projet, da jeder technische, medizinische Fortschritt neue Fragen aufwirft und Entscheidungen fordert. Gesetzliche Normben sind zu entwickeln und neue Hilfswege auszuloten.

Von Anfang an dabei sind in der Amberger Beratungsstelle die Leiterin derselben, Frau Hilde Forst und die Beraterin Frau Cornelia Rubenbauer-Pickel, sowie die Verwaltungsangestellte Frau Sieglinde Biller. Die Bevollmächtigten Michaela Mußemann sowie Christl Seidel gratulierten allen zu ihrem 15-jährigen Dienstjubiläum und danken der Bevölkerung für die Jahrelange solidarische Unterstützung dieser Leben schützenden und Familien fördernden Arbeit sowie der bayerischen Staatsregierung und den Kommunen für die Förderung und gute Zusammenarbeit.